Chemie

Pauli


Wolfgang Ernest Pauli wurde am 25. April 1900 in Wien geboren. Er war ein bedeutender Physiker und arbeitete an der Theorie des Elektronenspins. Sohn von Wolfgang Joseph Pauli und Berta Camilla Schutz.

Er studierte am Doblinger Gymnasium in Wien und schloss es 1918 mit Auszeichnung ab. Zwei Monate später veröffentlichte er seinen ersten wissenschaftlichen Aufsatz über Albert Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie.

Er promovierte 1921 an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Arbeitete mit Arnold Sommerfeld. In seiner Arbeit beschäftigte er sich mit der Quantentheorie des ionisierten Wasserstoffmoleküls. Sommerfeld schlug Pauli die Überarbeitung des Relativitätsteils vor. Nach der Promotion, ungefähr zwei Monate, schloss Pauli den Artikel mit weiteren 237 Seiten ab und wurde von Einstein hoch gelobt. Die Arbeit wurde als Monographie veröffentlicht und ist immer noch eine Referenz zu diesem Thema.

Er arbeitete ein Jahr an der Universität Göttingen als Assistent von Max Born. An der Universität Hamburg war er von 1923 bis 1928 als Lehrbeauftragter tätig. Zu dieser Zeit entwickelte er seine Arbeiten zur modernen Quantenmechanik. Er formulierte das Ausschlussprinzip und die Theorie der Spins.

1929 hörte Pauli auf katholisch zu sein und heiratete im selben Jahr Kathe Margarethe Deppner. In weniger als einem Jahr ließen sie sich scheiden. 1931 begann er, sich mit dem Psychiater und Psychotherapeuten Carl Jung zu beraten, begann seine Träume zu interpretieren und wurde einer der besten Studenten der Psychiatrie.

1928 wurde er zum Professor für theoretische Physik am Zürcher Institut für Technologie in der Schweiz ernannt. Kontakt zu Professoren an der University of Michigan im Jahr 1931 und dem Institute for Advanced Studies in Princeton im Jahr 1935.

1934 heiratete er Francisca Bertram. Er wurde 1938 deutscher Staatsbürger und ging wegen des Zweiten Weltkriegs 1940 in die USA. Er war Professor für theoretische Physik in Princeton. Mit Kriegsende 1945 kehrte er nach Zürich zurück.

1945 erhielt er den Nobelpreis für Physik für die Entdeckung des Pauli-Ausschlussprinzips. Es wurde von Einstein für die Auszeichnung nominiert. 1958 erhält die Max-Planck-Medaille.

Im selben Jahr entdeckte ein Bauchspeicheldrüsenkrebs. Als sein letzter Assistent, Charles Enz, ihn im Krankenhaus besuchte, fragte Pauli: „Hast du meine Zimmernummer gesehen?“ Es war 137. Für sein Leben zeigte sich Pauli besorgt darüber, dass die Feinstrukturkonstante, eine dimensionslose Konstante, mit einem Wert nahe 1/137.

Pauli starb am 15. Dezember 1958 in diesem Raum.


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