Physik

Zeitachsenphysik (Fortsetzung)


  • 1849 - Armand Fizeau misst die Lichtgeschwindigkeit.
  • 1850 - Rudolf Julius Emanuel Clausius schafft den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik.
  • 1859 - Gustav Robert Kirchhoff entdeckt die für jedes chemische Element unterschiedlichen Spektrallinien.
  • 1865 - James Clerk Maxwell vereint die Gesetze der elektrischen und magnetischen Kräfte. Er entdeckt auch, dass Licht nur elektromagnetische Energie in Bewegung ist. Das heißt, Maxwell vereint drei Wissenschaften: Elektrizität, Magnetismus und Optik.
  • 1884 - Die vom Deutschen Ludwig Eduard Boltzmann entwickelte statistische Mechanik vertieft die kinetische Gastheorie von Maxwell.
  • 1887 - Heirich Rudolf Hertz entdeckt den photoelektrischen Effekt.
  • 1895 - Wilheim Konrad Röntgen enthüllt die Existenz von Röntgenstrahlen.
  • 1896 - Henri Becquerel entdeckt die Radioaktivität.
  • 1896 - Rutherford entdeckt die in Strahlungsatomen erzeugten Alpha- und Betastrahlen.
  • 1900 - Max Planck schlägt die Existenz winziger "Lichtbündel" vor und nennt diese Bündel Quanten.
  • 1905 - Albert Einstein stellt fest, dass die wie viel Sie sind eine neue Art von Teilchen: die Atome des Lichts.
  • 1905 - Albert Einstein entwickelt die Relativitätstheorie.
  • 1907 - Hermann Minkowski entwickelt eine elegantere und praktischere mathematische Formulierung für die Relativitätstheorie und fügt dem Raum eine vierte Dimension hinzu, die Dimension der Zeit.
  • 1908 - Jean-Baptiste Perrin beobachtet zunächst die Größe von Atomen.
  • 1911 - Ernest Rutherford stellt fest, dass das Atom einen sehr harten zentralen Kern hat, in dem fast die gesamte Masse konzentriert ist.
  • 1913 - Niels Bohr gibt die erste Beschreibung eines Atoms. Im Zentrum wäre der Kern, etwa 100.000 mal kleiner als das gesamte Atom. Um sie herum würden Elektronen auf die gleiche Weise rotieren, wie Planeten die Sonne umkreisen.
  • 1916 - Albert Einstein schlägt die Allgemeine Relativitätstheorie vor, die seine Relativitätstheorie, die dann als Theorie der eingeschränkten Relativitätstheorie bekannt wird, um die Auswirkungen der Schwerkraft erweitert.
  • 1923 - Louis-Victor-Pierre-Raymond de Broglie demonstriert, dass Partikel als Wellen wirken können. Er entdeckt, dass das Elektron als Teilchen erscheint, dh als ein Konzentrat von Materie, und auch als Welle, als ob seine Masse im Raum verteilt wäre und oszilliert.
  • 1926 - Erwin Schrödinger formt ausgehend von der Vorstellung, dass Teilchen wie das Elektron manchmal als Wellen wirken, das Bild der Atome neu. Die Elektronen wären jetzt keine Teilchen mehr, die sich um den Kern drehen, sondern als ob jedes Elektron eine Welle wäre, die um den Kern schwingt.
  • 1927 - Werner Carl Heisenberg definiert das Unsicherheitsprinzip, auf dem nahezu die gesamte Quantenmechanik basiert.
  • 1932 - James Chadwick detektiert das Neutron, das Teilchen der zweiten Komponente des Atomkerns.
  • 1932 - Carl David Anderson beobachtet das Positron, das ist die Elektronenantimaterie, dh ein elektronenähnliches Teilchen in allen Aspekten, mit Ausnahme der elektrischen Ladung, die im Positron positiv und im Elektron negativ ist.
  • 1934 - Enrico Fermi entdeckt die Kraft, die später als schwache Atomkraft bezeichnet wird.
  • 1935 - Hideki Yukawa entdeckt die starke Atomkraft.
  • 1939 - Zum ersten Mal wird ein Atomkern gespalten, der des Urans.
  • 1947 - Zwei andere Arten von subatomaren Partikeln werden nachgewiesen, Mesonen und Hypeder.
  • 1956 - Ein weiteres subatomares Teilchen, das Neutrino, wird vom Los Angeles Laboratory nachgewiesen.
  • 1967 - John Wheeler schlägt den Begriff "Schwarzes Loch" vor.
  • 1972 - Murray Gell-mann schlägt vor, dass Atomkernkomponenten aus noch kleineren Teilchen, den Quarks, bestehen.
  • 1986 - Bednorz und K. A. Müller stellen einen "Hochtemperatursupraleiter" her, dh ein Material, das bei niedrigen, aber erreichbaren Temperaturen keinen spezifischen elektrischen Widerstand aufweist.
  • 1987 - Johannes Georg Bednorz und Karl Alex Müller entdecken sogenannte supraleitende Keramiken, die Strom ohne Energieverlust leiten können.